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  • 6. Miterkundertreffen - Wie Jugend ein Dorf bewegt

    In Kinderbeuern haben sich am 13.Mai zum sechsten Mal die Erkunder der PdZ Wittlich getroffen. Und wie gewohnt an einem Ort, der gleichzeitig „Erkundungsgegenstand“ war. In diesem Falle der Jugendraum in Kinderbeuern. An diesem Abend stellten Jugendliche ihr Projekt „Kirmes in Kinderbeuern“ vor. Ziel der Organisatoren des Jugendraums ist es, für die Kirmes ein gemeinsames Fest im Dorf zu organisieren. Sie berichteten von ihrem Weg, den sie von der Idee bis zu organisatorischen Verabredungen mit den Vereinen und Interessierten im Dorf gegangen sind. Angefangen von ihrer Idee in kleiner Rund über das Entwickeln einer Vorstellung, wie die Kirmes gefeiert werden könnte bis hin zu einem Informationstreffen, zu dem alle Interessierten und die Vereine im Dorf eingeladen waren. Der aktuelle Stand beim 6. Erkundungstreffen waren schon konkrete Überlegungen und Vereinbarungen, wie am 20. September die Kirmes als Fest im Dorf gefeiert wird: Es wird unter anderem sportliche Aktivitäten (Sportverein) geben, musikalische Unterhaltung durch den Musikverein, Kinderschminken, Fahrten im Feuerwehrauto, Grillen (Feuerwehr), Kaffee/Kuchen und Waffeln (Bäcker), Tanzvorführung (Karnevalsverein), und vieles mehr. Die Miterkunderinnen und Erkunder sind ganz beeindruckt vom Elan, der Geduld und dem Mut, den das Team des Jugendraumes bei diesem Projekt beweist.

    Im weiteren Verlauf des Treffen stellten die einzelne Teilnehmer den Stand ihrer Erkundungsprojekte vor: Die Befragung von Frauen zum Weltgebetstag, die Aktion „Wittlich mit Handicap“, geistliche Zentren, Frauen im Alter, Jugend am ZOB Wittlich. Beim nächsten und gleichzeitig letzten Treffen am 18.06.2019 in der Einrichtung „Maria Grünewald“ wird es zu einem gemeinsamen Abschluss und Erfahrungsaustausch über die Ergebnisse der einzelnen Erkundungsprojekte gehen.

    „Es ist toll, wie viele unterschiedliche Erkundungsprojekte es hier gibt und wie bereichernd der gegenseitige Austausch ist!“ bringt eine Miterkunderin ihr Fazit dieses Abends in Worte. Und „Ich bin beeindruckt, wie eine kleine Gruppe von Jugendlichen ein Dorf zu einem gemeinsamen Fest motivieren kann und das auch organisiert! Kinderbeuern kann stolz und zuversichtlich in die Zukunft schauen!“ schliesst ein anderer Mitarbeiter die Runde ab.

  • Die Flip-Chart-Bilder des Abends

    Den Ablauf des Mit-Erkunder-Treffens anhand er Flip-Chart-Bilder finden Sie hier !

  • Jugendarbeit in der PdZ Wittlich - Ein Bericht der Fachkonferenz Jugend

    Viele Informationen rund um die Kinder-und Jugendarbeit stellt die Fachkonferenz Jugend  Ihnen  hier zusammen.

  • 5. Miterkundertreffen - Was brauchen Familien?

    Das 5. Miterkundertreffen in der PdZ Wittlich fand erneut in einer Einrichtung statt. Dieses Mal trafen sich die Erkundungsteams der Pfarrei der Zukunft Wittlich im Kindergarten St. Peter in Wittlich-Wengerohr. Thema dieses Erkundungsabend war die Frage: „Was brauchen Familien?“

    Wir sitzen in einer offenen Tee-Küche, die in einen kleinen „Speisesaal“ übergeht und sind sehr gespannt. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde informiert uns die Leiterin Frau Wagner-Molter über die Kindertagesstäte St. Peter. Im Juli 2018 siedelte die Einrichtung vom alten Gebäude in die neuen Räumlichkeiten um. Die achtgruppige Einrichtung der KiTa gGmbH Trier hat einen Nestbereich, einen Integrationsbereich und 3 Regelgruppen. Leitmotiv der 38 Mitarbeitenden, die von Therapeuten und Integrationskräften ergänzt werden, ist die Frage „Wer bist Du und was brauchst Du?“ Und steht ganz im Zeichen der synodalen Perspektive „vom Einzelnen her denken“. Auf die Bedarfe der Kinder eingehen zu können wird auch durch die gut durchdacht gestalteten Räumlichkeiten unterstützt. So können die Jüngsten noch in einer kleinen Küche in einem überschaubaren Rahmen ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. Und auch der Ruhe- und Schlafraum ist altersgerecht gestaltet. Die hochdifferenzierte Elternarbeit orientiert sich an den Rahmenbedingungen der jungen Eltern, etwa an ihren Arbeitszeiten oder ihren familiären Konstellationen. Neben der Sorge um das seelische Wohl und der Förderung der individuellen Entwicklung der Kinder wird auch auf eine gute und gesunde Ernährung geachtet. Die 92 Kinder mit Ganztagsplätzen erhalten frisch zubereitetes Mittagessen, das zu gut 50% aus Bioprodukten besteht. Damit es auch in Ruhe eingenommen werden kann, essen die Kinder und Erziehrinnen in zwei Gruppen nacheinander. So wird auch diese Mahlzeit zu einer gemeinschaftlichen Erfahrung. Für das Gelingen dieser bunten Gemeinschaft von Kindern und Erwachsenen braucht es eine gute Kommunikation aller Betroffenen – Kinder, Eltern, Erziehende – mit- und untereinander. Und dafür steht die Leiterin Frau Wagner-Molter überzeugend ein.

    Nach diesem Kennenlernen der Kindertagesstätte geht es um einen weiteren Bereich, der Familien und Lebensgemeinschaften unterstütz. Herr Brünette, Leiter der Lebensberatung Wittlich, stellt die Lebensberatung und ihre Arbeit vor. Diese Einrichtung des Bistums wird zu 50% vom Bistum Trier und zu 50% vom Land Rheinland-Pfalz finanziert. Hier finden Familien, Eltern, Fachkräfte für Erziehung, Menschen in Partnerschaften oder in Trennung und Scheidung Unterstützung in persönlichen Problemlagen. Für dieses Unterstützungsangebot gab es in 2018 rund 500 Anfragen. Das niederschwellige Angebot der Beratungsstelle wird auch durch direkte Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten zur Verfügung gestellt. Die Kinderschutz-Fachkräfte der Beratungsstelle kooperieren auch mit der Beratungsstelle Traben-Trarbach. Wer Kontakt zur Beratungsstelle haben möchte, findet dazu viele verschiedene Hinweise. Man kann direkt anrufen, Ärzte und Lehrer weisen bei Bedarf auf darauf hin und auch per Internet und e-Mail kann man Beratung erhalten. Auch im Krankenhaus bieten MitarbeiterInnen der Beratungsstelle entwicklungspsychologische Hilfen – auch für junge Eltern – an. Und in Trennungs- und Scheidungsprozessen weisen auch Gerichte auf dieses Angebot hin. Es dauert zwar oft 10 bis 12 Wochen, bis eine Begleitung beginnen kann, die wird aber in der Regel nach 6 bis 7 hilfreichen Gesprächen abgeschlossen. Ziel ist es immer, die Eigenkompetenz der Beratenen zu fördern und zu stärken – sie es im Selbstmanagement, in der Kommunikationskompetenz oder in Erziehungsangelegenheiten.

    Im anschließenden Austausch wird deutlich:

    • Es gibt sehr differenzierte Familienkonstellationen und auch gegenseitige Unterstützung der Familien untereinander

    --> Die Kita entwickelt sich immer mehr zu einem Familienzentrum

    • Schon werdende Eltern stehen unter einem Druck, der sie dazu bringt, schon während der Schwangerschaft nach KiTaPlätzen zu suchen und in die Zukunft zu organisieren
    • Das bringt einen frühen Wiedereinstieg – oft auch aus finanziellen Gründen in die Arbeitswelt mit sich, oft in „irgendeinen Job“
    • Dahinter steckt oft auch das Bedürfnis und der hohe Anspruch, „Alles haben zu wollen“
    • Da wird es umso wichtiger, sich Zeit zu nehmen und auf die Eigenkräfte zu schauen und auf das, was gut gelingt
    • Dazu brauchen Eltern „Gehör“, das man ihnen gibt und die Möglichkeit sich mit der eigenen Kindheit auseinanderzusetzen
    • Das wird durch Bindungsangebote und Bindungen an Personen und Einbindung in Gemeinschaften ermöglicht und gefördert

    Die Erfahrungen aus beiden Gesprächen mit der Frage „Was brauchen Familien?“ sind eindeutig! Familien und Eltern brauchen Ruhe, Raum und Gelegenheit, über die Entwicklung ihrer Kinder zu reden. Sie sind vielfach von Unsicherheiten über den „richtigen Umgang“ mit ihren Kindern oder bestimmten Situationen geprägt. Da hilft es ihnen, in geschützten Rahmen und Räumen ihren Sorgen und Fragen Platz zu geben und bestärkende Unterstützung und auch „Schulung“ zu erleben. Wichtig ist ihnen dabei auch, dass sie über einen längeren Zeitraum eine zuverlässige Ansprechperson haben, zu der sie dann auch schnell eine persönliche Bindung herstellen. Die Schnelllebigkeit unserer Zeit, der Arbeitswelt und der Antrieb, alles möglichst perfekt zu managen und durchzuplanen setzt Eltern stark unter Druck. Sie haben häufig das Gefühl „Expertenbegleitung“ für ihr Leben zu brauchen, um es meistern zu können. Die Kindertagesstätte St. Peter Wengerohr und die Lebensberatung Wittlich bieten genau da Unterstützung zur Hilfe, Stärkung und Selbstregulierung der Eltern und Familien an, damit sie ihre eigenen Experten werden können.

    Nach einer Begehung der Kindertagesstätte während der Pause stellten die einzelnen Erkundungsteams den Stand ihrer Erkundung vor und informierten über die nächsten Schritte.

    Das nächste Treffen der Erkundungsgruppen der Pfarrei der Zukunft Wittlich wird am 13.05.2019 von 19.00 bis 22.00 Uhr im Jugendraum Alftal, Dorfstr. 2 in 54538 Kinderbeuern stattfinden.

    gez. für das Erkunderteam

    Johannes Eiswirth

  • Die Flip-Chart-Bilder des Abends

    Den Ablauf des Abends anhand der Flip-Chart-Bilder finden Sie hier.

  • 4. Miterkundertreffen - Gemeinsam statt einsam....

    .... ist das Motto der Caritas-Begegnungsstätte der Stadt Wittlich im Haus der Vereine. Und greift damit ein Thema auf, das in der Erkundungsphase der Synodenumsetzung mit treibende Kraft ist. Von daher ein ausgezeichneter Ort für das mittlerweile vierte Treffen der Miterkunderinnen und -Erkunder in der Pfarrei der Zukunft Wittlich.

    Die Leiterin, Frau Kien, stellt den 12 anwesenden Erkunderinnen und Erkundern die Begegnungstäte genau mit diesem Motto vor. Seit die Caritas am 01. Oktober 2007 die Trägerschaft der Begegnungsstätte von der Arbeiter Wohlfahrt übernommen hat, hat sich die Besucherzahl von 3500 auf rund 9000 im Jahr 2018 gesteigert. Das Angebot, das Seniorinnen und Senioren aus dem Einzugsbereich der Stadt Wittlich und dem Umland hier wahrnehmen können ist vielfältig. Neben Veranstaltungen zur Kultur in und um Wittlich  wird die Digitalisierung den älteren Menschen nahegebracht  Zentral dabei ist die Cafeteria mit Kaffee und Kuchen und anderen „Verpflegungen“. Hier stehen ganz einfach das Gespräch und der gegenseitige Austausch im Mittelpunkt. Man trifft sich und klönt…, statt zuhause alleine zu sitzen.

    Aber auch Nähen, Tanzen, Sprachen, Garten, Singen, Gymnastik, Computer-Schulung oder Basteln ist in den zur Verfügung stehenden Räumen (Klavierraum, Computerraum, Bastelraum und einem großen Saal) möglich. Sehr gerne wird der Fahrdienst in Anspruch genommen, der sehr preiswert von der Haustür zur Begegnungsstätte und auch wieder zur Haustür zurück bringt. Von den 37 Ehrenamtlichen (davon 29 Frauen) übernehmen 4 diesen Dienst.

    Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Ehren-und Hauptamtlichen ermöglicht auch die harmonische Atmosphäre, die die Caritas-Begegnungsstätte prägt und die die Seniorinnen und Senioren immer wieder und gerne hierher kommen lässt.

    Die beiden Ehrenamtlichen, die ebenfalls von ihren Erfahrungen berichten betonen, dass sich zwischen Besucherinnen und Besuchern und Ehrenamtlichen häufig auch ein persönliches, wertschätzendes  und vertrauensvolles Verhältnis entwickelt, das gegenseitig bereichert. 

    In einem anschließenden „Interview mit einer Schlüsselperson“, geführt von einer Miterkunderin, wird deutlich, dass es für Seniorinnen und Senioren verschiedene Angebote im gleichen Einzugsbereich gibt. Auch lässt sich wahrnehmen, dass die Zielgruppe wesentlich agiler und mobiler ist als noch vor 20 oder 10 Jahren.

     

    Nach diesem Gespräch tauschen sich die Erkunderinnen und Erkunder noch über den Stand und die nächsten Schritte der 9 unterschiedlichen Erkundungsprojekte aus verabreden ein nächstes Treffen für Dienstag, den 19.03.2019 um 19.00 Uhr. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

  • Die Flip-Chart-Bilder des Abends

    Hier der Abend im Ablauf anhand der Flip-Chart-Bilder.

  • Ein Foto vom Abend

    Auf dem Bild zu sehen, von links:

    Frau Lilo Musseleck, ehrenamtliche Miterkunderin der Pdz Wittlich; Frau Andrea Kien, Leiterin der Carits-Begenungsstätte; Frau Margret Weigelt, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Begenungssstätte; Frau Karin Terhorst, Erkunderin der PdZ Wittlich; sowie Herrn Hans-Peter Pesch, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Carits-Begenungssstätte

  • 3. Miterkundertreffen - Alltags-Begleitung ist ein Schatz

    Schon zum dritten Mal haben sich die Miterkunderinnen und Miterkunder der Pfarrei der Zukunft Wittlich getroffen. Dieses Mal am 13.11.18 im Altenzentrum St. Wendelinus in Wittlich. Und wie jedes Mal stand das Kennenlernen einer Erkundungsmethode im Mittelpunkt: Die „Institutionenbefragung“ stand im Zentrum des Treffens. Einrichtungsleiter Herr Kappes stellte sich im Kreis der 15 anwesenden Erkundenden den Erkundungsfragen von Frau Terhorst. So wurde deutlich, dass im Altenzentrum St. Wendelinus 125 Menschen beschäftigt sind und 120 Bewohnerinnen und Bewohner leben. Ein Kennzeichen und „Gesicht des Hauses“ ist das veränderte Konzept: Ziel ist es, den Menschen Begleitung im Alltag zu geben; das heißt, dann und so zu helfen, wann und wie es die Menschen brauchen. Damit löst man sich von einer starren Tagesstruktur und orientiert sich am aktuellen Bedarf. Weitere „Pfunde“, die das Haus hat sind die gute Nähe und Einbindung zur Stadt Wittlich, die Teilnahme am öffentlichen Leben und an Festen in der Stadt und die gute Vernetzung mit anderen sozialen Diensten.

    Als Methode zur Erkundung gibt die Institutionenbefragung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hilfreiches Werkzeug für ihre eignen Erkundungen an die Hand. Im weiteren Verlauf des Abends wurden dann die einzelnen Erkundungsprojekte besprochen, organisatorische Fragen geklärt und weiteres Vorgehen besprochen. Hoch motiviert und engagiert verabredete man sich dann für den 29. Januar 2019 um 19.00 Uhr in der Caritasbegegnungsstätte in Wittlich zum nächsten Erkundungstreffen.

  • Die Flip-Chart-Bilder des Abends

    Hier noch einmal der Ablauf des Abends anhand der Flipchart-Bilder.

  • 2. Miterkundertreffen - Kurzbericht aus dem Sankt-Markus-Haus in Wittlich

    Nach einer Begrüßung und einem geistlichen Impuls gab es eine kurze Runde zur Frage: Warum bin ich wieder gekommen, was erwarte ich vom heutigen Abend? Dabei waren die Erwartung breit gestreut von „grundsätzlicher Information“ über „Besprechen der Synodenergebnisse“ bis hin zu Entscheidung und Auseinandersetzung mit den gewählten Erkundungsthemen – und -Orten.

    Dem folgte dann durch Frau Terhorst ein Impuls zur Frage nach den Erkundungsorten sowie Impulse zur Klärung der Ziele der jeweiligen Erkundungsgruppe/Thematik (siehe FlipChart).

    Diese Impulse wurden in zwei Kleingruppen aufgegriffen, in denen die jeweiligen Erkundungsgruppen sich mit ihren Erkundungszielen auseinandersetzten und Erkundungsfragen formulierten.

    Im anschließenden Plenum wurden Methoden der Sozialraum-Arbeit kurz vorgestellt und entsprechende Kopien zur Verfügung gestellt. Beispielhaft wurden dann – wieder in Kleingruppen -  die Methode „One-to-one-Gespräche“ und „Leitfadeninterview“ ausprobiert.

    Eine kurze Rückmeldung im Plenum zur Gruppenarbeit schloss sich an. Die vorgestellten und „getesteten“ Methoden erschienen allen Teilnehmenden als hilfreich für ihr vorgesehenes Erkundungsprojekt. Ein Blick auf das weitere Vorgehen in den Erkundungsgruppen sowie ein „Blitzlicht“ zum Abend und eine Vorschau auf die nächsten Termin rundeten den Abend ab.

    Für die Notiz

    Johannes Eiswirth

  • Die Flip-Chart-Bilder des Abends

    Der Ablauf des Abends im Überblick anhand der Flip-Chart-Bilder.

  • 1. Miterkundertreffen in der Einrichtung Maria Grünewald

    Kurzbericht zum ersten Erkundungstreffen in der PdZ Wittlich am 14.08.2018 in Wittlich

    Die Stimmung war neugierig und erwartungsvoll, als sich rund 25 interessierte Menschen aus dem Raum der Pfarrei der Zukunft Wittlich am 14. August in der Aula der Einrichtung Maria Grünewald in Wittlich getroffen hatten. Eingeladen hatte das Erkunderteam für diesen Raum, vertreten durch Frau Karin Terhorst und Johannes Eiswirth.

    Es war das erste Erkundungstreffen nach dem sogenannten Rendezvous im Raum, das in Klausen stattgefunden hatte. Ziel des Abends in Maria Grünewald war, genauer vorzustellen, wie Erkundung stattfinden kann. Wie geht das, wo kann man erkunden, was kann man erkunden? Wer erkundet?

    Alles Fragen, die an diesem Abend angesprochen wurden. Und vor Allem: Was hat das mit der Synode und ihrem Schlussdokument zu tun?

    Karin Terhorst machte deutlich, dass Erkundung auf dem Hintergrund der Sozialraumorientierung ein anderer Weg sei zu erfahren, was den Menschen zu einem erfüllteren Leben, zu verbesserten Lebensbedingungen fehlt. Und genau da sich miteinander auf den Weg zu machen, wo Menschen Veränderungen ihrer Lebensbedingungen wollen und sich selbst nach ihren Möglichkeiten miteinbringen wollen.

    Moderiert von Johannes Eiswirth ging es dann weiter: Mögliche Erkundungsthemen oder Orte, wo erkundet werden könnte, trugen die Teilnehmenden aus ihrer Perspektive zusammen. So kamen zunächst 18 Vorschläge und Ideen „auf den Tisch“. Zu diesen Themen haben sich 7 Gruppen gebildet, die an einer spezifischen Fragestellung dazu weiterarbeiten wollten. Als ein möglicher Erkundungsort wurde beispielsweise der Zentrale Omnibus-Bahnhof in Wittlich genannt. Hier kann man viele Menschen unterschiedlichen Alters treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen.

    Bei Zwischentreffen der einzelnen Gruppen werden diese Themen noch genauer formuliert und im Plenum dann beim nächsten Erkundungstreffen am 20.09.18 vorgestellt und besprochen. Dann wird es auch ein Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Methoden zur Erkundung geben.

    „Ich sehe jetzt konkreter, was mit Erkundung gemeint ist und was das mit der Pastoral in der Pfarrei der Zukunft zu tun hat!“ So benannte eine Teilnehmerin ihren „Ertrag“ dieses Treffens. „Ich freue mich darauf, die Methoden kennenzulernen und mit Menschen, die ich noch nicht kenne, ins Gespräch zu kommen!“ Das war der Ausblick eines hoch engagierten Ehrenamtlichen, der sich auch darüber freut, dass so viele hauptamtliche pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Abend gekommen sind. Auch sie wollen die Erkundung miterleben und Ehrenamtliche unterstützen. Zumal sie selbst schon gute Erfahrungen mit der Sozialraumorientierung gemacht haben.

  • Die Flip-Chart-Bilder des Abends

    Hier noch einmal die Fragen des Abends wie wir in der Erkundung vorgehen wollen.

  • Überblick über erste Vereinbarungen

    Erste Verinbarungen zum Erkundungsthema/-ort,Vorlage als PDF

  • Erkundungsthemen und -orte

    Eine Übersicht zu Erkundungsthemen und -orten gibt's hier.

  • Bericht vom Rendez-vous im neuen Raum

    Kirchliche Vielfalt in Klausen

    Die Eberhardsklause ist ein lebendiges Zentrum im Wallfahrtsort Klausen, das mit Übernachtungs-angebot, Tagungsräumen und Dorfladen vom Engagement vieler Bewohner lebt. Dorthin hat das Erkunderteam in Verbindung mit dem Dekanat Wittlich und dem Caritasverband zum "Rendez-vous im neuen Raum" der Pfarrei der Zukunft Wittlich eingeladen. Und viele haben die Einladung ange-nommen. Als die Gäste im Laufe des Abends gebeten werden, sich in verschiedenen Gruppen zu-sammenzustellen, zeigt sich, aus wie vielen unterschiedlichen Zusammenhängen die Menschen an diesem Abend hierher gekommen sind: ehrenamtlich Engagierte aus den Pfarreien, hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger, Vertreter des Caritasverbandes und seiner Einrichtungen, von Kita, Lebensberatung und Jugendarbeit, Gefängnis- und Krankenhausseelsorgeseelsorge. Mitglie-der des Fördervereins Autobahnkirche St. Paul Wittlich sind da, und die Verbandsgemeinde ist durch die Erste Beigeordnete, Marianne Kranz, vertreten. Es soll darum gehen, wie Kirche und christliches Leben in der Zukunft aussehen können. In mancherlei Hinsicht kann die Eberhardsklau-se vielleicht ein Anschauungsobjekt sein, wie Menschen vor Ort etwas auf die Beine stellen, das vielen zu Gute kommt. Hermann Hower begrüßt im Namen des Erkunderteams rund 60 Gäste, die man gerne als „Miter-kunder“ gewinnen wolle. Außer ihm stellen sich auch die anderen Mitglieder des Erkunderteams vor: Karin Terhorst, Johannes Eiswirth und Herbert Tholl, der im Anschluss anhand einer Präsenta-tion die Idee der Erkundung vorstellt. In erster Linie handele es sich um eine Einladung, die Per-spektivwechsel einzuüben, die von der Bistumssynode betont worden sind. Vor allem: „Vom Ein-zelnen her denken“, „Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen“ und „Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern“. Im Dekanat Wittlich zeige sich, dass es an vielen Orten bereits Initiativen gebe, die schon lange in diesem Sinne arbeiten. Deshalb solle bei der Erkundung sowohl Vorhandenes hervorgehoben als auch Neues entdeckt werden. Zwei Blickrichtungen seien denkbar: zum einen örtlich unter dem Motto "Was lebt rund um unse-ren Kirchturm?" und zum anderen überörtlich mit der Fragestellung "Welche Themen verbinden uns im Raum der Pfarrei der Zukunft?". Im Sinne der Synode solle der Blick vor allem darauf gerich-tet sein, was alle verbinden – nicht nur die Katholiken, nicht nur die Christen, sondern alle Men-schen, die hier leben. Eine zentrale Frage der Erkundung heiße: Wie kann christliches Leben bei uns in der Zukunft aussehen? Und wie kann Kirche für die Menschen hilfreich sein? Alle seien eingela-den, gemeinsam zu „erkunden“, was Kirche vor Ort lebensfähig macht und welche Anliegen mit anderen Organisationen und Initiativen geteilt werden können. Dabei gelinge ein Perspektivwech-sel am besten, wenn man nicht mit der gewohnten Brille auf die Dinge schaue, sondern indem man sich die Brillen von Menschen zu Hilfe nehme, die aus einer anderen Richtung auf Kirche und Welt schauen. Die Erkundungsphase ist bis Herbst 2019 vorgesehen. Dann sollen Ergebnisse zusammen-geführt und dem Bischof vorgelegt werden. 

    Als Karin Terhorst die Gäste bittet, sich auf einer Linie zwischen den Polen "Angst" und "Aufbruch-stimmung" zu platzieren, finden sich fast alle in der Mitte zwischen den Polen. "Wir wissen nicht, was kommt, aber wir wollen vertrauensvoll darauf zugehen" - so ließe sich das Stimmungsbild zu-sammenfassen. Dann lädt Johannes Eiswirth dazu ein, sich in Gruppen zusammenzufinden – nach Möglichkeit mit Personen, die sich noch nicht gut kennen. In einem zweiten Raum sind viele Ti-schen vorbereitet. Anhand von Übersichtskarten des künftigen Pfarreigebietes macht man sich in der Gruppe miteinander bekannt und zeigt sich gegenseitig Orte, die einem wichtig und Orte, die fremd sind. Dabei werden erste Fragen aufgeschrieben, die die Menschen im Blick auf das Leben in der Pfarrei der Zukunft bewegen und die möglicherweise schon eine Erkundungsidee beinhalten. Die Gespräche in den Gruppen sind sehr engagiert. Die Fragen, die entstehen, reichen von der Sorge um die Diasporasituation und den Erhalt eines Gemeindelebens vor Ort bis hin zur Frage, wie Kommunikation gelingen kann und wie man mit jungen Menschen in Kontakt kommt. Die angereg-ten Gespräche gehen auch in der Pause weiter, an deren Ende die Frage gestellt wird, wer sich vorstellen könne, bei der Erkundung mitzuwirken. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die jeweils auf eine Plakatwand geschrieben sind: von „Ich mache mit und habe schon eine konkrete Idee“ bis „Ich bin noch unsicher, möchte aber weiter informiert werden“. Am Ende haben sich 36 Personen auf einer der Tafeln eingetragen. Karin Terhorst schließt mit dem Dank an alle, die gekommen sind und mit einem Segensgebet. Manche Gäste bleiben noch im Raum, um sich weiter auszutauschen. Einige wären gerne noch tie-fer in die inhaltliche Arbeit eingestiegen. Ein Mann bringt seine Zuversicht und seine Motivation zum Ausdruck: "Ich habe schon immer gesagt, dass es in der Kirche auf den Glauben jedes Einzel-nen ankommt. Das gilt heute umso mehr." Und er lässt keinen Zweifel daran, dass er beim Erkun-den mitmacht. Übrigens: ein Nachfolgetreffen für alle, die konkreter in die Erkundungsphase einsteigen möchten, ist für Dienstag, den 14. August angekündigt.

  • Fotos vom Rendez-vous in Klausen